Menu

Informationen

Fördertabelle BAFA (hier klicken) was und wieviel Förderung können Sie erhalten.

Grundwissen Förderung durch die BAFA (hier klicken)

Unsere Pelletkessel von Windhager sind so Gut das zu 99% auf einen Partikelabscheider verzichtet werden kann.

Technik die sich bezahlt 

 

Heizwert

Der Heizwert ist die bei der Verbrennung maximal nutzbare Wärmemenge, bei der es – anders als z.B. bei Gasheizungen mit Brennwerttechnik – nicht zu einer Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes kommt, bezogen auf die Menge des eingesetzten Brennstoffs. Angegeben wird der Heizwert als massenbezogener Heizwert z.B. bei Pellets in kJ/kg. Die Dichte der Pellets hat somit einen direkten Einfluß auf den Heizwert der Pelletsheizung. Die Mindestanforderung an den Heizwert von qualitativ hochwertigen Pellets liegt in Deutschland gemäß dem freiwilligen Zertifizierungszeichen DINplus bei einem Wert von ≥ 18 MJ/ kg bzw. ≥ 5,0 kWh/kg (Umrechnung: 1 MJ = 0,278 kWh). Zum Vergleich liegt der Heizwert von Heizöl EL bei 36,0 MJ/l bzw. 10,0 kWh/l. Somit entspricht der Heizwert von 1 kg Pellets dem von 0,5 Liter Heizöl EL.

Herstellung der Holzpellets für Pelletsheizungen

Sägemehl und Hobelspäne sind der Rohstoff, aus dem Holzpellets hergestellt werden. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um Nebenprodukte aus der Holz verarbeitenden Industrie, z.B. den Säge- und Hobelwerken. Andere Rohstoffquellen wie z.B. Schwach- oder Durchforstungsholz oder auch schnellwachsenden Energiehölzern, spielen in Deutschland bisher eine untergeordnete Rolle. Wirtschaftliche Aspekte werden zeigen, ob und ab wann, diese Rohstoffquellen zur Pelletproduktion für Pelletsheizungen herangezogen werden. Um eine Tonne Pellets für Pelletsheizungen zu produzieren, werden zwischen 6 m³ bis 8 m³ Späne benötigt. Die eigentliche Kunst des Pelletierens besteht darin, den Rohstoff Holz so zu homogenisiren, dass die Presse zu jedem Zeitpunkt einen Rohstoff mit identischen Eigenschaften verarbeiten kann. Das betrifft vor allem die Holzfeuchte und die Korngröße der Späne. Um eine gleichmäßige Spänequalität mit einer geregelten Restfeuchte zu garantieren, werden die Späne im Vorfeld mittels eines Band- oder Trommeltrockners auf etwa 8 % bis 12 % Restfeuchte getrocknet. Holz besteht überwiegend aus den Inhaltsstoffen Lignin und Zellulose. Das Lignin wird beim Pressen durch den mechanischen Druck der Presse – und die dadurch entstehende Wärme – klebfähig und ummantelt die Zellulosefasern, so dass ohne Zusatz von Bindemitteln pelletiert werden kann. Um die Stabilität und Abriefestigkeit der Pellets zu erhöhen, können Presshilfsmittel wie Stärke oder Mehl eingesetzt werden. Zulässig ist ein Zusatz von max. 2 %. In der Praxis werden jedoch weit geringere Mengen von bis zu 0,5 % zugesetzt. Der Energiegehalt für die Herstellung und Bereitstellung der Pellets einer Pelletsheizung aus trockenen Sägespänen ist im Vergleich zur Bereitstellung von Erdgas oder Heizöl gering. So beträgt der Energieaufwand zur Bereitsstellung von Pellets für Pelletsheizungen nur 2,7 % der Endenergie, bei Erdgas dagegen 10 % und bei Heizöl sogar 12 %. Kommen feuchte Sägespäne oder Waldrestholz zum Einsatz, steigt der Energieaufwand aufgrund des höheren Wassergehaltes.

Holzpellets / Pellets für eine Pelletsheizung

Holzpellets sind genormte zylindrische Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen, die im holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. Ein Normpellet ist zwei bis fünf Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von ca. 6 mm bis 8 mm. Für die Verwendung in einer Pelletsheizung oder einem Pelletofen haben sich in Deutschland quasi ausschließlich Pellets mit einem Durchmesser von 6 mm etabliert. Pellets mit größerem Durchmesser – meist auch mit geringeren Anforderungen an die mechanische Festigkeit bzw. Qualität – kommen vorrangig in industriellen Feuerungen zum Einsatz. Pellets haben stark an Bedeutung gewonnen. Grund dafür sind unter anderem die stetig ansteigenden Preise für Öl und Gas. Derzeit sind in Deutschland mehr als 100.000 Pelletsheizungen in Betrieb.

Normung

Qualitativ hochwertige Pellets für eine Pelletsheizung zeichnen sich durch eine hohe Dichte, eine geringe Restfeuchte und einen geringen Abriebwert aus. Der Abriebwert wird in einem sogenannten „Ligno-Tester“ durch Beanspruchung mit 70 mbar im Luftstrom über 60 sek. ermittelt und sagt aus, in wieweit die Pellets mechanischen Belastungen (z.B. während des Transports) standhalten. Diese und weitere Anforderungen an Pellets für Pelletsheizungen, die zur Verwendung in Kleinfeuerungsanlagen bestimmt sind, werden gewährleistet, wenn nach der DINplus hergestellt wird. In dieser Norm sind alle Merkmalsanforderungen festgelegt. Bei der DINplus handelt es sich um keine DIN Norm im klassischen Sinne, sondern um ein sogenanntes Zertifizierungsprogramm. In dieses Programm bzw. diese DINplus sind Qualitätskriterien aufgenommen worden, die über die Forderungen der DIN 51731 hinausgehen und die im Wesentlichen aus der Ö-Norm M 7135 stammen. Mittelfristig wird die deutsche Norm für Holzpresslinge – DIN 51731 – durch eine europäische Norm abgelöst werden.

Umrechnung von Pellets

2 kg Pellets => ca. 1 Liter Heizöl

650 kg Pellets => ca. 1 m3 Raumbedarf

3 m3 Pellets => ca. 1.000 Liter Heizöl

 

 

ANSCHRIFT

Thomas Brunner
Welt der Haustechnik
Hochholding 32 1/2
84323 Massing im Rottal
Germany

Telefon: 08724-965477
Telefax: 08724-965478
Mobil: 0170-3109528
E-Mail: info@tbh-info.de

ANFAHRT

KONTAKT